Archivgut der Wirtschaft


Das Bayerische Wirtschaftsarchiv ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015.


Mit 23 Jahren eröffnete der Oberförstersohn Friedrich Reiner (1858-1918) in München eine mechanische Werkstätte. Bereits 1883 – vor 135 Jahren – lieferte der „Newcomer“ die ersten 200 Sprechapparate für die Einführung der „Telephonie“ in München. Zum bundesweiten Tag der Archive am 3. März stellt das Bayerische Wirtschaftsarchiv (BWA) das spannende und mitunter auch kuriose Leben und Wirken weißblauer Firmenkapitäne vor. Die Ausstellung mit dem Titel „UnternehmerGestalten: Bayerische Wirtschaftspersönlichkeiten aus zwei Jahrhunderten“ enthält zahlreiche wertvolle Originalexponate und Porträts der Gründerzeit.

Der Bogen spannt sich dabei über vom Münchner Telefonpionier Reiner über den Optikfabrikanten Josef Rodenstock bis hin unter anderem zum Zeitungsverleger August Schwingenstein. Gemeinsam mit Edmund Goldschagg und Franz-Josef Schöningh erhielt er am 6. Oktober 1945 von der amerikanischen Militärregierung die License No. 1 für die Herausgabe der ersten demokratischen Zeitung in Bayern.

Ort: IHK-Akademie, Orleansstraße 10-12, 81669 München Samstag, 3. März 2018, 10 – 17 Uhr, kostenlose Führungen durch die Archivmagazine

Infos: Dr. Eva Moser, Telefon: 0 89/51 16 – 32 85, Fax: 0 89/51 16 – 35 64, E-Mail: eva.moser@muenchen.ihk.de

Rechts im Bild: Der Unternehmer und Erfinder Friedrich Reiner an seinem Wandapparat, um 1885